P f l e g e und G e s u n d h e i t

Der ESS ist ein relativ pflegeleichter Hund, sofern sein Fell regelmässig entsprechend behandelt wird : Wöchentlich zwei- bis dreimaliges gründliches Kämmen und Bürsten dürften genügen. Nach Schlechtwetterspaziergängen wird der Hund mit lauwarmem Wasser geduscht und anschliessend gut abfrottiert. Wenn's ganz schlimm ist, wird er um ein Shamoo-Bad nicht herumkommen.

Von Zeit zu Zeit muss der Springer aber fachgerecht getrimmt werden, das heisst, "totes" Haar wird ausgezupft, die Pfoten werden zu "runden Katzenpfoten" geschnitten, und die Haare zwischen den Fussballen werden gekürzt. Die Haare hinter den Ohren werden ausgedünnt und auf der Innenseite der Ohren sehr kurz gehalten.

Ein zurechtgemachter, gut gepflegter Springer ist eine Augenweide; ein verfilzter, ungepflegter Springer ist hingegen zu bedauern und seinem Besitzer kann in Sachen Hundehaltung kein gutes Zeugnis ausgestellt werden.

 

 

O h r e n

Manchmal treten bei hängeohrigen Hunden aufgrund mangelnder Hygiene Probleme auf. Ein hängendes Ohr schirmt zwar den Gehörgang nach aussen ab, wenn aber der innere Ohrlappen mit Haaren zugewuchert und verfilzt ist, dann wird das bei Feuchtigkeit schnell zu einer Brutstätte für Bakterien. Wird also überflüssiges Haar auf der Innenseite des Ohrs entfernt, wird dieses Ohr "belüftet" und trocknet schneller.

 

 

 

 

K r a n k h e i t e n

Wie bei vielen anderen Hunderassen können auch beim Springer Spaniel Erbkrankheiten auftreten, z.B. die Progressive Retinaatropie (PRA), das ist eine langsam fortschreitende Erkrankung der Netzhaut, oder die Retinadysplasie (RD), eine Fehlentwicklung der Netzhaut, die zusammen mit einer Netzhautablösung auftreten kann. Beide Krankheiten können zur Erblindung führen. Auch Hüftgelenksdysplasie (HD) kann auftreten.

Um diese Erbdefekte weiterhin "im Griff" zu haben, werden bei allen Schweizer Zuchten regelmässig die Augen kontrolliert und vor der ersten Zuchtverwendung die Hüftgelenke geröngt.