

Kyrill v.d. Bechburg bei der Wasserarbeit
an der AP des SpCS in Kestenholz (03.10.2010)



Die Jagdhornbläsergruppe
anlässlich der Schweisshundeübung
des SpCS in Horgen am 3. Mai 2010

Estrella v.d.B. (Esta)
hat am 8. November 2009 die Bringtreueprüfung
bestanden.
Die Prüfung wurde vom Verband Grosse Münsterländer e.V.,
Landesgruppe Baden-Württemberg in Biberist (SO) durchgeführt.
Esta hat die Prüfung nach dem Reglement des SpCS
absolviert.
Hier ein Auszug aus
dem Reglement: Die Bringtreueprüfung (Brt) soll die Zuverlässigkeit des Hundes im
unaufgeforderten Bringen von kaltem Wild nachweisen. Die Prüfung ist im Wald,
d.h. in möglichst wildarmen Dickungen oder im Altholz mit Unterwuchs
abzuhalten. Das Gelände soll so beschaffen sein, dass eine möglichst gute
Beobachtung des arbeitenden Hundes durch die Richter gewährleistet ist. – Das
Wild oder Raubzeug ist am Prüfungstag mind. drei Stunden vor Beginn der Prüfung
frei auszulegen. – Zwei Leistungsrichter beobachten das Verhalten des Hundes
von vorbereiteten Beobachtungsständen aus. Sie müssen ebenso wie die
Wildausleger das Prüfungsgelände von der Rückseite aus betreten. Der dritte
Richter bleibt beim Führer des zu prüfenden Hundes.
Prüfungsablauf: Auf
Anordnung des ihn begleitenden Richters schnallt der Führer seinen Hund am
Wald- bzw. Dickungsrand. Dabei ist die Halsung zu entfernen. Anschliessend
schickt er den Hund ohne jeden Bringbefehl zur Suche
aus. – Jeder Hund hat 15 Minuten Zeit, das für ihn ausgelegte Stück zu finden
und seinem Führer zu apportieren. Kommt er leer zurück, so kann ihn sein Führer
innerhalb der genannten Zeit wiederholt zum Suchen ausschicken. – Die Prüfung ist bestanden, wenn der Hund
innerhalb von 15 Minuten nach dem Schnallen das ausgelegte Stück seinem Führer bringt. – Kommt der Hund ans Stück und
nimmt es nicht auf, scheidet er von der Prüfung aus.
Von der ebenfalls 2009 bestandenen GP gibt es leider keine
Fotos.


10. Dezember 2009
Erfolg auf der Wildschweinjagd in der Ajoie
mit Xeno v.d.B. (Titeuf)
und Hunter v.d.B. (Kuzco).
Géraldine hat
folgendes geschrieben:
Nos chiens ont fait une saison de chasse
exceptionnelle. Hier les chasseurs ont tiré 7 sangliers devant eux deux.
+ magnifique
recherche de Titeuf sur un sanglier blessé.
Jean-Claude est ravi !!

Herbstprüfung Spaniel-Club Schweiz 27. September 2008
Esta an der Arbeit

Besprechung des
Prüfungs-Faches

English
Springer Spaniels von der Bechburg
im
jagdlichem Einsatz
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Bache, 51 kg, 11.Dez. 2002
(Rana)
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Gämse (Rana)
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Bruno Bowald mit Ella's Extra "Hunter"

Xeno
v.d.B. "Titeuf" (links) mit Familie
Beuchat
Rowntree Zsa Zsa
Gabor "Ella"
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Landlord
v.d.Bechburg
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Ella's
Extra v.d.B. "Hunter"
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Xilo
v.d.Bechburg
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Doch nichts geht ohne Training:
Man kann nichts in
Tiere hineinprügeln - aber manches wegstreicheln.
Astrid Lindgren (1907 - 2002)
Die Fotos der nachfolgenden Serie sind von Frau Stephanie Tremp. Herzlichen Dank!
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Rana demonstriert das Apportieren von Fasan, Marder und Fuchs.
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Alpha apportiert den Fuchs:
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Alpha, warten.
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Apport !
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Braver Hund!
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Aus!
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Und die Belohnung.
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Jagdschulung des Spaniel-Clubs
Schweiz 2002
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Jägerlatein ??

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Bannwald, südlich von Oensingen
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Auerhahn im Emmenthal, Karfreitag,
2001
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Ein besonders guter Schweisshund :
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Ella's
Extra von der Bechburg (Hunter)
24.4.1997
( Rwyn Excalibur - Rowntree Zsa-Zsa Gabor
"Ella")
Jagdgebrauchshund, Schweisshund
Erschwerte Schweissprüfung "Silberne
Bruch" 2001 (Hinwil) : Tagessieger !
"Trittsiegelsuche" 2001
(Rheinfelden) : Hunter hat mit seinem Führer als einziges Gespann zur Decke gefunden
und die Prüfung bestanden !
Und schon wieder zeigt Hunter eine
Super-Leistung :
Hier der
Prüfungsbericht seines Führers : "Am 14. Juni
2003 hat "Hunter" in Andeer die
Wiederholungsprüfung "Schweiss und Gehorsam" mit Bravour
bestanden. Die Uebernachtfährte, gespritzt auf
1800 müM, erarbeitete Hunter in 15 Minuten. Es
war sehr, sehr trocken und trotzdem konnte ich Schweiss melden, bzw Hunter hat gut verwiesen. Es waren auch Richter des
SSC anwesend; sie haben über Hunters Arbeitsweise
gestaunt und waren sehr erfreut (Verweisen, Winkelerarbeitung, Wundbett, kein Abruf und keine Selbstkorrektur waren
nötig). Bei der anschliessenden
Prüfungsbesprechung mit 16 Gespannen war Hunter der einzige ESS; aber er
hat seine "Marke" gut vertreten; es war also ein wenig Reklame
für diese Hunderasse."
Während
der Hochjagd im Kanton Graubünden sind Bruno und "Hunter" für
Nachsuchen auf Pikett.
Eigentümer : Bruno
Bowald, Chur
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Der Luchs im Oensinger Schlosspark (15. 12. 05)
Heimliche
Waldbewohner
oder der Luchs im
Schlosspark
Am
Vormittag des 14. Dezembers 2005 hat Frau Yvonne Berner’s
Hund im Schlosspark ein mit Laub
zugedecktes, totes Reh entdeckt, ganz in der Nähe des Tores zum Burgweg. Der
herbeigerufene Vertreter der hiesigen Jagdgesellschaft vermutete, dass das Tier
von einem Luchs gerissen wurde. Der „Luchsverantwortliche“ der Vereinigung
Thaler Jagdgesellschaften, Josef Bader, konnte diese Vermutung absolut bestätigen. Das Reh wurde wieder an den
Fundort zurückgebracht und mit Laub zugedeckt (verblendet, wie es in der
Jägersprache heisst), so wie der Luchs
es verlassen hatte. Die kantonale Jagdverwaltung wurde ebenfalls info
rmiert und so
wurde von einem Wildbiologen der KORA (Koordinierte Forschungsprojekte zur
Erhaltung und zum Management der Raubtiere in der Schweiz www.kora.ch ) eine Fotofalle installiert; alles
noch am selben Tag, denn der Luchs würde bestimmt in der Nacht
wiederkommen um an dem von ihm gerissenen Reh weiter zu fressen. – Und, wie das
Bild zeigt, hat es funktioniert. Während dreier Nächte kam der Luchs zu seiner
Beute zurück. Somit ist bewiesen, dass der Luchs in unserem Revier heimisch
ist. Er war jedoch nicht der Einzige, der am Riss fotografiert wurde: es kamen
auch Füchse und Hauskatzen zum gedeckten Tisch. Nachdem der Luchs
im 19. Jahrhundert in unserem Lande ausgerottet wurde, erfolgten in den 1970er
Jahren erfolgreiche Aussetzungen mit Bewilligung des damaligen Bundesrates in
den Kantonen Obwalden, Neuenburg und Waadt. Es wird auch vermutet, dass Luchse
an verschiedenen Orten illegal ausgesetzt wurden. Heute sind der Alpen- und
Teile des Voralpenraumes mit Ausnahme von Graubünden und Tessin sowie der
gesamte Jura bis ins Fricktal besiedelt. Der
Luchs gehört zur Ordnung der Raubtiere, Familie Katzen, Gattung Luchse und der
wissenschaftliche Name des hiesigen Luchses ist Lynx lynx. In der Schweiz
wird der Luchs 18 – 26 kg schwer. Die Schulterhöhe beträgt 50 bis 60 cm.
Typisch für alle Luchse sind die relative Hochbeinigkeit,
der kurze Schwanz und die „Pinsel“, auffällige Haarbüschel an den Ohrenspitzen.
Der Luchs mit rötlichem Fell und schwarzen Flecken ist auf dem, mit Blättern
bedeckten und mit Lichtpunkten übersäten Boden eines Mischwaldes völlig
getarnt. Luchse bewohnen ein grosses Gebiet als Einzelgänger und dulden kein
gleichgeschlechtliches Tier in diesem „Revier“. Der Luchs ist ein Pirsch- oder
Schleichjäger. Er schleicht sich an seine Beute, bis er so nahe ist, dass er
sie im Sprung oder in wenigen Sätzen erreichen kann. Das Opfer wird mit den
Krallen der Vorderpranken gepackt und mit einem Kehlbiss
getötet. Er beginnt seine Mahlzeit an den Keulen. Ist er satt, deckt er seine
Beute jedes Mal wieder gut zu. Bleibt der Luchs ungestört, kehrt er mehrmals
zum Riss zurück, bis dieser vollständig aufgefressen ist. Nur noch die groben
Knochen, der Kopf, das Fell sowie der Verdauungstrakt bleiben übrig. Ein Luchs
braucht in einem Jahr bis 60 Rehe oder Gämsen. In
unserem Revier stellen wir den Luchs seit 4 Jahren als dauernder Bewohner fest.
Es werden aber wenige vom Luchs gerissene Rehe gefunden, denn diese werden, wie
erwähnt, vom Luchs sehr gut mit Laub zugedeckt. Im Jahre 2005 beobachteten wir
im Revier zwei verschiedene erwachsene Luchse: eine Katze (weiblicher Luchs)
mit zwei Jungtieren zwischen der „Oberbuchsiter Rinderweide“, dem „Bergli“ und der „Buchsiter Alp“, im westlichen Revierteil
wurde etliche Male ein ebenfalls erwachsener Luchs gesehen, vermutlich ein
Kater (Kuder), also ein männliches Tier. Die Anwesenheit dieser Luchse erklärt
auch den starken Rückgang des Rehwildes im unserem Revier. Der Jurasüdfuss von
Oensingen bis Olten gefällt dem Luchs als Lebensraum wahrscheinlich sehr gut,
denn in diesem Gebiet wurden verschiedene Luchse beobachtet, und in sämtlichen
Revieren ist der Rückgang des Reh- und Gamswildbestandes überdurchschnittlich
hoch. Heute hinterlässt der Luchs überall seine Spuren, vor allem,
wenn Neuschnee liegt wird er von aufmerksamen Beobachtern immer wieder gefährtet. Die Schrittlänge des Luchses ist 80 -100 cm. Das
Trittsiegel ist wie eine auf 5 - 6 cm Durchmesser vergrösserte runde
Katzenpfote (vier Zehen), die Krallen sind nicht zu erkennen, da der Luchs
diese beim Gehen einzieht. Die Fotos der Luchsspur wurden im „Längstich“ am 2. Januar 2006 aufgenommen. Uebrigens ist der Luchs nicht das einzige katzenartige
Wildtier, das in unsrem Revier zu Hause ist. Die sehr scheue, kulturflüchtende
und selten vorkommende Wildkatze (Felis silvestris) ist ebenfalls bei uns heimisch und
nachgewiesen. In der Mitte des 20.
Jahrhunderts hielten sie verschiedene Autoren in der Schweiz für ausgestorben.
Im September 2002 wurden im Gebiet Oberbuchsiten zwei von Autos überfahrene
Wildkatzen gefunden und im Naturhistorischen Museum Bern eindeutig als solche
identifiziert. Der Luchs und die Wildkatze werden (wieder) zur einheimischen
Fauna gerechnet.
Hanspeter
Studer
